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  • Existenzgründung geplant? Jetzt nur keinen Fehler machen!!

    Selbstständig machen*

    Sie sind ein kreativer Kopf, haben Ideen, sind nicht auf den Mund gefallen und wollen hoch hinaus.
    Irgendetwas fehlt Ihnen – der richtige Job, die passende Firma die mit Ihren Ideen und deren Philosophie harmonieren.
    Ganz einfach, haben Sie sich gedacht – Selbstständig machen* Dann können Sie Ihre Ideen, ihren kreativen Kopf und die Ziele selber stecken und verwirklichen, ohne die passende Firma vergeblich zu suchen.

    Aber wie, was muss ich beachten, wo gehe ich hin?
    Ihre Idee ist im Biergarten mit den Freunden entstanden, Sie wollen es durchziehen – gut so!

    Im vergangenen Jahr schnellte die Zahl der Existenzgründungen mit neuen Produkten und Ideen zur Verwirklichung. Die KfW-Bank schätzt über die Hälfte der Fälle, mit hohem Potential ein.
    Knapp 20 % der Gründer kommen aus der Arbeitslosigkeit und werden gefördert und über einen sogenannten Vermittlungsgutschein für Maßnahmen von der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter unterstützt.
    Firmen wie Wir, die AFBV GmbH, werden durch den Vermittlungsgutschein bezahlt und bieten Ihnen in den eigenen Arbeitsräumen, ausgebildete und ausgezeichnete Dozenten für Gründungsseminare an.
    Die Vielzahl an Seminare können Unterschiedlich ablaufen, ob mit direkter Beratung und Mithilfe bei Bankterminen sowie die Erstellung des Businessplanes oder ein reines Seminar über die Theorie der Selbstständigkeit gibt es Unterschiede.
    Machen Sie sich zunächst Gedanken, was Sie möchten. Jemanden der Sie ein wenig an die Hand nimmt, mit dem Sie auch über das Seminar hinaus noch rechnen können oder ob Sie aus dem absolvierten Existenzgründerraum rausgehen und alles selber auf die Beine stellen können.
    TIPP: mehr Fragen (auch nach dem Seminar) und das kostenfrei, ist Gold wert in den Anfangszeiten.
    Inhalte eines Gründerseminars:
    Alle wichtigen Themen der Vorgründerphase, Erfahrungsberichte aus bereits Selbstständigen Geschäften, erarbeiten von Strukturen im Überblick über Anforderungen und Herangehensweise, konzeptionelle und betriebswirtschaftliche Aspekte
    Bei uns können Sie mir dem Dozenten Ihre Fragen und Ideen in einem kurzen Vortermin besprechen, wir beraten Sie über die Möglichkeiten bei uns ein Seminar abzuhalten. Welche Wege Sie erledigen müssen und an dem Kurz teilzunehmen. Der Dozent behandelt mit Ihnen in unseren Räumen alle wichtige Inhalte, zudem auch Zusätzliche Fragen und begleitet Sie, wenn nötig zu Bankterminen.
    Wir wollen Gründer und Ideenreichtum Unterstützen und sagen JA zu neuer Existenz, JA zu neuen Ideen!!

    Mehr Gründer braucht das Land – die AFBV und Sie Hand in Hand.

    Wenn Sie noch Fragen zum Thema haben oder sich gern Selbstständig machen wollen, kommen Sie gern auf uns zu.
    Wir stehen Ihnen zwischen 7.00 – 16.00 Uhr per Mail oder Telefon (Montag – Freitag) zu Verfügung
    Tel.: 0351/270 464 210 Frau Linke
    linke@akademie-bv.de

  • Jobbörsen, Stellensuche, Personal und die Hindernisse dabei

    Wir für alle!

    Hier kommt Licht in das Dunkel der tausenden Stellenbörsen!

    Welcher Arbeitsuchende und welcher Arbeitgeber kennt das nicht?
    Tausende elektronische Stellenbörsen, hunderte doppelt veröffentlichte Stellen und jede fünfte Stelle ist bereits besetzt. Kritisiert werden seitens des Arbeitgebers und des Arbeitsuchenden vor allem die unüberschaubar große Zahl entsprechender Seiten sowie die Menge an wertlosen Annoncen, die sich von Server zu Server weiterverbreiten. Es mangelt zudem an ausgefeilten Tools, die eine spezielle Suche im Informationschaos ermöglichen würden.

    Wir bieten Ihnen eine ganzheitliche Lösung!

    Für Arbeitsuchende:
    Für Arbeitsuchende filtern wir nach Ihren persönlichen Vorstellungen und Qualifikationen geeignete Jobangebote heraus. Durch persönliche Gespräche, Fachinterviews Ihrer Branchenzugehörigkeit und genauer Vorauswahl treffender Stellen, schaffen wir es immer wieder erfolgreiche, langfristige Vermittlungen zu generieren. Natürlich klappt dies nicht immer, aber wir sind täglich mit Leidenschaft Bemüht vielen Jobsuchenden einen beruflichen Neustart zu ermöglichen.

    Für Arbeitgeber:
    Wir haben den Durchblick, übernehmen Ihre Personalsuche ohne großen Dschungel ganz nach Ihren Vorgaben und Wünschen. Sparen Sie Zeit, langwierige Ausschreibungen in unzähligen Jobbörsen und teuren Zeitungsanzeigen zu annoncieren und zu pushen. Hierbei kann Sie eine Flut an unpassenden Bewerbungen ereilen oder der Bewerberandrang ausbleiben. Profitieren Sie von unserem Knowhow, wir erstellen in genauster Absprache mit Ihnen Ausschreibungen, selektieren geeignete Kandidaten vor und punkten mit qualitativ erstellten Bewerberprofilen.

    Gespart werden kostbare Zeit, wertvolles Geld und stresserprobte Nerven!
    Sprechen Sie uns an!

    Sindy Härtig
    0351 270464214
    haertig@akademie-bv.de

  • Eingliederungszuschuss EGZ beantragen und ausfüllen

    Eingliederungszuschuss, aber warum und wofür?

    Wir vermitteln Personal! ABER es gibt hierbei Nebenprozesse die durchaus nützlich sind für Arbeitgeber.
    Wenn Sie neues Personal einstellen wollen, sollten im Vorfeld auch überprüft werden ob Möglichkeiten der Förderungen in Anspruch genommen werden können. Wir beantragen Eingliederungszuschüsse für unsere Firma, aber auch regelmäßig für Firmen, denen wir Mitarbeiter vermittelt haben.
    NUN bieten wir diese Dienstleistung unabhängig von einer Vermittlung an und zwar wie immer ERFOLGS ABHÄNGIG. Nur wenn es eine Förderung gibt werden wir entlohnt.

    Eingliederungszuschuss, auch EGZ genannt, KANN für Arbeitnehmer, deren Vermittlung wegen in ihrer Person liegender Gründe erschwert ist, behinderte und schwerbehinderte Menschen sowie Arbeitnehmer, die das 50. Lebensjahr vollendet haben und arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht sind beantragt werden.

    Heute bekamen wir wieder ein riesenlob für unsere professionelle Hilfe bei der Beantragung der Zuschüsse vom Arbeitsamt.
    Wir haben wieder den Höchstsatz raus geholt!! 50% für 6 Monate.

    Über welche Beträge sprechen wir:

    bei einer Bemessungsgrundlage (Bruttolohn + pauschalisierter Arbeitgeberanteil mit 20%) von 1800 €
    und einer Förderhöhe von 50%
    macht das pro Monat 900€ Arbeitgeber Zuschuss.
    Macht bei z.bsp. bei 6 Monaten Förderdauer einen Eingliederungszuschuss in Höhe von 5400 €!!

    Damit haben wir weiterhin eine 100% Quote bei der erfolgreichen Beantragung dieser Leistung.

    So gibt es wie immer Stolpersteine die zu beachten sind. Es kommt hierbei schon auf den richtigen Zeitpunkt der Beantragung an, ist dieser Zeitpunkt falsch gewählt- gibt es keine Zuschüsse vom zuständigen Amt.

    Wir können auch Ihnen helfen, das Beste aus diesem Prozess herauszuholen. Mit uns ist die Beantragung von Eingliederungszuschüssen leicht gemacht.

    Fragen Sie uns info@eingliederungszuschuss.com

    oder

    besuchen Sie uns unter www.eingliederungszuschuss.com Ihr Team vom EGZ

  • Arbeitsvermittlung ist Vertrauenssache

    Wir werden immer wieder von Arbeitssuchenden kontaktiert die noch in Arbeit sind. Hier muss man Fingerspitzengefühl beweisen. Die Bewerber wollen sich verändern ohne das Ihr jetziger Arbeitgeber unbedingt etwas davon mitbekommt. Niemand will seinen Job verlieren nur weil etwas durchsickert.

    Wir arbeiten absolut diskret und immer nach den Vorgaben unserer Kunden!! Niemand erfährt von Ihrer Bewerbung ohne das Sie es wissen. Jedes Arbeitsangebot wird mit unseren Kunden durchgesprochen bevor der neue Arbeitgeber etwas von Ihrer Bewerbung erfährt.
    Eigentlich sollte dies normal sein. Leider erfahren wir immer wieder das andere Arbeitsvermittlungen Profile der Arbeitssuchenden ohne ihr Wissen und Einverständnis an Arbeitgeber versendet werden. Uns erreichen auch immer wieder Newsletter von Vermittlungsagenturen wo Bewerber wahllos umher gesendet werden ohne das eine Anfrage von uns vorlag. Ich finde dieses Verhalten sehr fraglich und bezweifle das ALLE die im Newsletter stehen davon so in Kenntnis sind.

    Suchen Sie sich ihre Arbeitsvermittlung genau raus, hier steht Qualität vor Quantität!!

    haben Sie Fragen? Sie können uns jederzeit kontaktieren und wir beantworten Ihre Fragen gern. https://akademie-bv.de/kontakt

  • Selbständigkeit als Alternative?? Unsere Partner führen Sie zum Erfolg!!!

    Selbstständigkeit als Alternative zur Anstellung.

    Selbstverwirklichung, eigene Ideen umsetzen, Unabhängigkeit - wer so einen Arbeitsplatz sucht, wird nach Dienstbeginn manchmal enttäuscht. Als Alternative zum Angestelltendasein bietet sich hier die Selbstständigkeit an. Eine Existenzgründung ist formal leicht gemacht, doch der Umfang an Aufgaben, der auf den jungen Selbstständigen zukommt, ist oft riesig und unüberschaubar.

    Existenzgründerseminare helfen, die Selbstständigkeit zu prüfen.

    Um eine Entscheidung zu treffen, ob sich das Risiko der Selbstständigkeit lohnt, gibt es spezielle Existenzgründerseminare, welche finanziell vom Staat gefördert werden. Für einen Eigenanteil von 40 Euro bekommen angehende Unternehmen wertvollen betriebswirtschaftlichen Input, Zugang zu Gründungsexperten und können ihre Entscheidung zu gründen, auf den Prüfstand stellen. Zudem stellt die Teilnahme eine Grundvoraussetzung für den Existenzgründungszuschuss der Agentur für Arbeit dar.

    Abgleich Job versus Gründung noch im April durchführen.

    Wer gerne noch im April in die Selbstständigkeit hineinschnuppern möchte, dem empfehlen wir die Existenzgründerseminare unseres Kooperationspartners avalia GmbH & Co. KG. Das 3-Tagesseminar findet am 10.04., 17.04., 24.04.2015 jeweils von 15 – 21 Uhr statt. Zur Anmeldung geht es hier entlang: http://avalia-gruenderlounge.de/existenzgruenderseminare-dresden

  • Wie arbeiten wir als Arbeitsvermittlung?? So!!

    https://www.youtube.com/watch?v=lZ67cy98aLo

  • Betriebsruhe von 20.12.2014 bis 04.01.2015

    Wir sagen danke für ein erfolgreiches Jahr 2014. Wir möchten uns auch beim gesamten Team der AFBV bedanken für das geleistete. Wir bedanken uns auch bei allen Kunden und Partner für das entgegen gebrachte Vertrauen. Die AFBV wünscht allen besinnliche Feiertage mit einem fleißigen Weihnachtsmann und eine guten Rutsch ins Jahr 2015.

    Bis zum 05.01.2015, Eurer Team der AFBV.

  • Die Regelungen zum Mindestlohn

    Im Januar kommt er – der Mindestlohn für alle. Egal ob man nun dafür oder dagegen ist, man kommt nicht drumherum sich mit dem Thema näher zu beschäftigen. Aus diesem aktuellen Anlass heute eine kleine Zusammenfassung zum Thema mit den wichtigsten Regelungen.

    1. Anwendungsbereich

    Geregelt ist der Mindestlohn im Mindestlohngesetz (MiLoG). Dieses Gesetz findet grundsätzlich auf alle Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen Anwendung, die im Bundesgebiet beschäftigt sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Arbeitgeber im In- oder Ausland seinen Sitz hat. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, das heißt bestimmte Gruppen zählen nicht als Arbeitnehmer im Sinne des MiLoG und unterfallen damit nicht dem Mindestlohn.

    a) Praktikanten

    Grundsätzlich muss auch Praktikanten im Sinne des Bundesbildungsgesetzes (BBiG) der Mindestlohn gezahlt werden, es sei denn eine der folgenden Ausnahmen findet Anwendung:

    Pflichtpraktikum im Rahmen der schulischen Ausbildung oder Hochschulausbildung
    Orientierungspraktikum zur Orientierung für die Berufsausbildung oder Studium (bis zu 3 Monate)
    freiwilliges Praktikum begleitend zur Berufs- oder Hochschulausbildung (Bis zu 3 Monate)
    Einstiegsqualifizierung nach § 54a SGB III
    Berufsausbildungsvorbereitung gemäß §§ 68 – 70 BBiG

    Wichtig zu wissen ist, dass bei Überschreitung der oben genannten 3-Monatsfrist der Mindestlohn ab dem ersten Tag gezahlt werden muss.

    b) weitere Sonderfälle

    Kinder bis (15 Jahre) und Jugendliche (von 15 bis 18 Jahre) ohne abgeschlossene Berufsausbildung sind vom MiLoG ausgeschlossen. Der Gesetzgeber möchte hier verhindern, dass für Jugendliche eine ungelernte Tätigkeit attraktiver ist als eine Berufsausbildung.

    Vom Mindestlohn ausgeschlossen sind ebenfalls Auszubildende, das heißt, Personen, die zu ihrer Berufsausbildung beschäftigt sind. Personen, die unmittelbar vor ihrer Beschäftigung langzeitarbeitslos waren (ein Jahr und länger), muss in den ersten sechs Monaten ihrer Beschäftigung ebenfalls kein Mindestlohn gezahlt werden.

    c) temporäre Sonderfälle

    Bis zum 31.12.2017 gehen die Regelungen in abweichenden Tarifverträge dem MiLoG vor, wenn sie als allgemeinverbindlich erklärt worden sind. Gleiches gilt für alle Mindestlöhne auf Grundlage des Arbeitnehmerentsendungsgesetzes und des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes.

    Eine Übergangsregelung gibt es für Zeitungszusteller. Diese erhalten ab dem 01.01.2015 75%, ab dem 01.01.2016 85% und ab dem 01.01.2017 100% vom gesetzlichen Mindestlohn. Ob diese Ausnahme mit der Begründung “Gewährleistung einer funktionierenden Pressefreiheit” wirklich notwendig ist, soll hier mal unkommentiert bleiben.

    Eine weitere Sonderregelung findet sich im MiLoG bei den grundsätzlich unter den Mindestlohn fallenden Saisonarbeitern. Diese können genau wie geringfügig Beschäftigte versicherungsfrei beschäftigt werden, wenn die Tätigkeit nicht länger als drei Monate oder 70 Tage im Jahr ausgeübt wird. Diese Regelung tritt jedoch am 31.12.2018 außer Kraft.

    2. Höhe und Berechnung

    Jeder Arbeitnehmer/in hat ab dem 01.01.2015 einen Anspruch auf 8,50 € brutto je Zeitstunde. Eine Zeitstunde, in diesem Sinne, ist jede Stunde, die für das konkrete Arbeitsverhältnis als Arbeitszeit gilt. Außerdem gilt neben den Regelungen in den Arbeits- und Tarifverträgen sowie Betriebsvereinbarungen natürlich auch das Arbeitszeitgesetz.

    Im MiLoG ist nicht geregelt, welche einzelnen Vergütungsbestandteile auf den Mindestlohn angerechnet werden können. Nach Urteilen des Europäischen Gerichtshofs und des Bundesarbeitsgerichts ist eine Anrechnung dann möglich, wenn sich dadurch das Verhältnis zwischen Arbeitsleistung und Vergütung nicht verändert. Was heißt das aber nun im Einzelnen?

    a) Zuschläge

    Bei Zuschlägen handelt es sich um Vergütungsbestandteile für zusätzliche Leistungen. Zum Beispiel Zuschläge für Sonn- und Feiertagsarbeit, Nachtzuschläge, Schichtzulagen oder Überstundenzuschläge. Diese können nicht dem Mindestlohn zugerechnet werden, da damit ein Mehr an Arbeit oder besondere Bedingungen (Gefahren- oder Schmutzzulage) vergütet werden sollen.

    b) Sachbezüge, Sonderzahlungen

    Angerechnet werden dürfen solche Vergütungsbestandteile, die als direkten Gegenwert für die normale Arbeitsleistung gezahlt werden. Beispiele dafür sind:

    Als Äquivalent gewährte Kost und Logis, Werkswohnungen, Fahrtgeld
    Urlaubs- und Weihnachtsgeld nur dann, wenn es innerhalb der Fälligkeit des Mindestlohnes anteilig unwiderruflich tatsächlich gezahlt wird
    Gratifikationen, Boni, Tantieme u.ä., wenn damit nur die eigentliche Arbeitsleistung honoriert wird und die Auszahlung innerhalb der Fälligkeit des Mindestlohnes erfolgt
    bei Provisionen und Zielvereinbarungen mit längeren Zeitintervallen muss ungeachtet dessen monatlich der Mindestlohn gezahlt werden

    Wichtig ist, dass in jedem dieser Fälle keine Anrechnung auf den Mindestlohn erfolgen darf, wenn die Zahlung unter einem Rückforderungsvorbehalt steht, das heißt zum Beispiel, wenn der Arbeitgeber die Zahlung zurückfordern kann, wenn der Arbeitnehmer das Unternehmen bis zu einem bestimmten Stichtag verlässt.

    c) Stück- und Akkordlohn

    Eine Anrechnung ist möglich, wenn eine Umrechnung auf Zeitlohn möglich ist, ansonsten muss auf Zeitlohn umgestellt werden.

    d) Minijobs

    Der Mindestlohn in Höhe von erst einmal 8,50 € gilt auf für geringfügig Beschäftigte. Die Minijobgrenze bleibt jedoch bei 450,00 € im Monat. Aus diesem Grund muss hier geprüft werden ob die Arbeitsstunden herabgesetzt werden müssen, um nicht in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis zu rutschen.

    3. Fälligkeit

    Der Arbeitgeber ist verpflichtet, den Mindestlohn wie vereinbart, spätestens jedoch am letzten Bankarbeitstag des Monats zu zahlen, der auf den Monat folgt, in dem die Arbeitsleistung erbracht wurde. Also muss zum Beispiel der Lohn für Oktober spätestens am letzten Bankarbeitstag des Novembers gezahlt werden.

    Eine Ausnahme von diesem Grundsatz bilden Arbeitszeitkonten, auf welchem Überstunden eingestellt werden können. In diesem Fall müssen die eingestellten Mehrarbeitsstunden innerhalb von 12 Monaten nach ihrer Erfassung durch bezahlte Freizeit oder Zahlung des Mindestlohnes ausgeglichen werden. Dies gilt jedoch nur dann, wenn der Anspruch auf Mindestlohn nicht schon durch die monatlichen Zahlungen erfüllt ist. Wenn ein Arbeitnehmer monatlich soviel verdient hat, das selbst bei Hinzurechnung der angefallenen Überstunden in diesem Monat die Mindestlohngrenze eingehalten wurde.

    Der Anspruch auf Mindestlohn ist ab dem 01.01.2015 unabdingbar, das heißt Vereinbarungen, die den Anspruch beschränken oder ausschließen, sind unwirksam. Ein Verzicht ist nur in Form eines gerichtlichen Vergleichs möglich.

    Auch die Verwirkung des Anspruchs auf Mindestlohn ist ausgeschlossen. Die oftmals in Arbeitsverträgen zu findenden Ausschlussfristen sind nicht auf den Anspruch auf Mindestlohn anwendbar. Hier sollte über eine entsprechende Ergänzung nachgedacht werden, da sonst das Risiko besteht, dass die gesamte Regelung unwirksam sein könnte.

    4. Dokumentation und Meldepflichten

    Bei der Beschäftigung bestimmter Arbeitnehmer im Mindestlohnbereich bestehen umfangreiche Dokumentations- und Meldepflichten.

    Insbesondere betrifft dies geringfügig Beschäftigte und Arbeitnehmer in den Bereichen des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes. Dazu zählen die folgenden Bereiche:

    Baugewerbe
    Gaststätten, Beherbergung, Personenbeförderung
    Spedition-, Transport-, Logistikgewerbe
    Schausteller
    Forstwirtschaft
    Gebäudereiniger
    Fleischwirtschaft
    Messeaufbau

    Die Dokumentation muss den Beginn, das Ende und die Dauer der täglichen Arbeitszeit enthalten. Sie muss innerhalb von sieben Tagen erfolgen. Verantwortlich ist der Arbeitgeber und der Entleiher. Diese können die Pflicht zur Dokumentation aber auch auf Dritte – auch auf den Arbeitnehmer -übertragen. Dann haben sie jedoch eine umfassende Kontrollpflicht. Außerdem müssen diese Dokumentationen sowie die Nachweise und Belege der Zahlung des Mindestlohnes einschließlich dessen Zusammensetzung in deutscher Sprache für die Dauer der Beschäftigung, maximal 2 Jahre, aufbewahrt werden. Die Zollbehörde kann die Aufbewahrung am Ort der Beschäftigung verlangen.

    5. Verstöße gegen das MiLoG

    Für die Kontrolle der Durchsetzung des MiLoG ist die Zollverwaltung zuständig. Diese untersteht bezüglich der Rechts- und Fachaufsicht der Bundesfinanzdirektion. Die Zollverwaltung ist mit umfangreichen Kompetenzen ausgestattet. Sie hat ein Einsichtsrecht in alle Unterlagen. Außerdem kann sie jederzeit verdachts- und anlasslose Kontrollen durchführen.

    Werden vorsätzlich oder fahrlässig Verstöße gegen das MiLoG festgestellt, können Bußgelder auferlegt werden. Mit bis zu 30.000 € Bußgeld sind folgende Verstöße bewährt:

    Störung des Kontroll- und Prüfverfahrens durch fehlende Mitwirkung
    Nichtgewährung des Zutritts zum Geschäft/Grundstück
    Fehlende oder fehlerhafte Datenübermittlung
    fehlende oder fehlerhafte Anmeldung, Änderungsmeldung, Aufzeichnung
    Verstoß gegen Aufbewahrungspflicht

    Bei Nichtzahlung des Mindestlohnes oder Beauftragung eines Unternehmers, der wissentlich Mindestlohn nicht zahlt, kann ein Bußgeld bis zu 500.000 € gefordert werden.

    Wer ein Bußgeld von wenigstens 2.500 € auferlegt bekommen hat, wird für eine angemessene Zeit bis zur Wiederherstellung der Zuverlässigkeit von der Vergabe öffentlicher Aufträge ausgeschlossen. Öffentliche Auftraggeber haben zusätzlich die Pflicht, sich ab einem Auftragswert ab 30.000 € eine Gewerbezentralregisterauskunft einzuholen.

    6. Fazit

    Die Einführung des gesetzlichen Mindestlohn wird wohl für einige Branchen ein schweres Stück Arbeit, wenn man bedenkt, was alles beachtet werden muss. Für die betroffenen Arbeitnehmer ist es bestimmt, gut angemessen bezahlt zu werden. Ob es wirtschaftspolitisch sinnvoll ist, wird sich zeigen.

    Achtung: Dieser Beitrag gibt die rechtliche Situation nur allgemein und verkürzt wieder. Er erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzt die individuelle Beratung im konkreten Einzelfall nicht. Jegliche Haftung wird trotz sorgfältiger Bearbeitung ausgeschlossen. Quelle: Geschrieben am 05.12.2014 um 08:01 Uhr von Dana Lipka

  • Neue Facebook Gruppe mit internationalen Stellenangeboten

    Wir haben aufgrund der Vielzahl von Stellenangeboten im Ausland eine neue Gruppe bei Facebook gegründet. Dort können Sie in Zukunft unsere Angebote für das Ausland einsehen.

    https://www.facebook.com/groups/264587683736693/

  • Ab in die Sonne- Ihr neuer Arbeitsplatz

    Wir haben neue Starttermine für unser Portugalprojekt.

    Näheres finden Sie unter:

    https://akademie-bv.de/arbeitnehmer/aktuelle-stellenangebote/call-center-agent-in-dresden-ST258750

    wir freuen uns auf Ihren Anruf, oder Ihre Unterlagen.

    Ein Vermittlungsgutschein ist hierbei nicht nötig!!!!

  • Neueröffnung einer Filiale in Köln

    Im Zuge unserer Standorterweiterungen im Bundesgebiet, planen wir für den Standort Köln, die Eröffnung einer Filiale im 3. Quartal.

  • Neueröffnung einer Filiale in Hamburg

    Im Zuge unserer Standorterweiterungen im Bundesgebiet, planen wir für den Standort Hamburg, die Eröffnung einer Filiale im 3. Quartal.

  • Umschulung zur Industriekauffrau/mann

    Wir bereiten die nächste Umschulung vor

    INDUSTRIEKAUFFRAU/MANN IHK geprüft

    Beginn dieser Maßnahme ist der 03.02.2014 und dauert bis zum 08.02.2016 (24 Monate).
    Einstieg bis 4 Wochen nach Beginn möglich
    Abschluss: Industriekauffrau/mann IHK geprüft
    Zulassungsvoraussetzungen: mind. Hauptschulabschluss

    Diese Umschulung findet zum Teil bei uns im Hause statt, sowie bei ausgewählten Praktikumsträgern.

    Diese Maßnahme wird gefördert. Bei der Beantragung sind wir Ihnen natürlich behilflich.

    Sollten sie Fragen haben oder sich auf diese Umschulung bewerben wollen.

    unter

    Bildung@akademie-bv.de oder 0351 - 270464203